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[Newbie Guide]: Bedrohung/Aggro

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1 [Newbie Guide]: Bedrohung/Aggro am Mi Mai 09, 2012 1:20 am

Tabac

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Allgemeines zu Aggro

Die Bedrohung (Aggro - Abkürzung für aggressive), aber auch (Hate-) Aggregation (Bedrohungsanhäufung), stellt ein Mechanismus dar, bei dem Gegner einen Spieler angreifen. Aggressive Monster greifen dabei Spieler selbsttätig an, wenn diese in die Reichweite (siehe Aggro-Range) des Monsters kommen. Der Begriff wird auch als Synonym für Hate (Hass) benutzt (siehe Hate), wenn damit die angesammelte Bedrohung eines Spielers gemeint ist. Dies führt mitunter zu Missverständnissen.

Die Katalogisierung der Gegner in Herr der Ringer Online erfolgt auf vier Arten. So gibt es aggressive Monster, die automatisch angreifen, bedrohende Gegner, die erst nach einer bestimmten Zeit angreifen, neutrale, die erst nach einem Angriff zu den Waffen greifen und per Script aktivierte Gegner. Die wohl gängigste Art des Angriffs stellt im Spiel dabei der Angriff aufgrund der Überschreitung der so genannten Aggro-Range.


Aggro-Range

Die Aggro-Range stellt in den meisten Fällen einen Kreisförmigen Bereich um einen Gegner herum, in dem er einen Spieler attackieren wird, solange er nicht schon in einem Kampf verwickelt ist. Der Bereich ist nicht fix definiert, sondern setzt sich aus einer Basis-Aggro-Range des Gegners und dem Levelunterschied zum Spieler zusammen. Betritt ein sehr kleiner Spieler eine Zone, in der erheblich höhere Gegner anzutreffen sind, so wird die Aggro-Range der Gegner bei ihm auch erheblich größer sein, als bei einem Spieler mit einem hohen Level. Dies führt zwangsläufig dazu, dass Beispielsweise bei sehr unausgewogenen Gruppen kleinstufige Spieler auch Gegner anziehen, die von größeren Spielern nicht angezogen worden wären. Da sie in diesem Fall die Initialbedrohung verursacht haben, werden sie auch zuerst angegriffen. Im umgekehrten Fall bedeutet, dass Spieler, die einen erhebliche höheren Level zum Mob haben keinerlei Aggro-Range mehr besitzen und nicht mehr selbstständig von Gegnern angegriffen werden.

Die Distanz (Range) zum Gegner kann auf vielerlei Arten für den eigenen Vorteil genutzt werden. Zum einen kann sie für das heranziehen von Gegnern eingesetzt werden. Zum anderen aber, um beispielsweise größere Gruppen von Gegnern von einem bestimmten Punkt wegzulocken. Wichtig bei dem so genannten Aggro- bzw. Body-Pull ist allerdings, dass kein Mitglied der Gruppe eine feindliche oder freundliche Aktion während der Hate-Phase durchführt.


Hate

Hate (dt. Hass) ist ein für den Spieler nicht sichtbarer Wert der angibt, wie viel Bedrohung/Aggro der Charakter bei einem Gegner generiert hat. Jede Aktion eines Charakters, die einem Mob Schaden zufügt (Schlag, Spruch, ...), einem Mitangreifer nützt (Heilung) oder die den Gegner reizt (beleidigen bzw. spotten) erzeugt eine gewisse Menge Hass. Jeder Mob führt (programmiertechnisch gesehen) eine Liste, Hatelist genannt, mit allen Charakteren, die zur selben Zeit in seiner Aggro-Reichweite sind. Der Charakter mit dem höchsten »Hatewert« in der Liste hat die Aggro des Mobs, wird also vom Monster attackiert. Die Hatelist ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Aggro Management zwischen Tank, Heiler und Damage Dealer.

Erzeugt beispielsweise eine Schadensklasse mehr Aggro, als der Tank, überholt er den eigentlich auf Schadensreduktion spezialisierten Spieler in der internen Hatelist und landet auf der ersten Position. Folglich wird die Aggro vom Tank an den Spieler übergehen, so dass er fortan die Aggro des Gegners so solange behalten wird, bis er entweder durch seinen Tod automatisch von der Liste genommen wird, oder ein anderer Spieler die erste Position erklimmt. Es ist deshalb für alle Spieler von enormer Wichtigkeit nicht nur die eigene Klasse zu kennen, sondern auch die Möglichkeiten einer Hate-Reduktion. Ein ähnliches Muster ist auch bei Heilern möglich, wobei hier noch ein anderes Problem anzutreffen ist.

Da Gegner im Spiel oftmals in Gruppen anzutreffen sind, ist es für einen Heiler wichtig mit der Heilung erst dann anzufangen, wenn der Tank die Aggro aller Gegner auf sich gezogen hat. Hat ein Tank es nicht geschafft, wird der Heiler bedingt durch seine Heilzauber, irgendwann die Hatelist der Nebengegner erklimmen und die Aggro der restlichen MItangreifer bekommen, was im schlimmsten Fall zu seinem oder dem Tode der Gruppe führen kann. Das Problem ist vor allem in Gruppen anzutreffen, die nicht regelmäßig miteinander spielen oder bei Tanks, die auch bei mehreren Gegnern ihren Kampf lediglich auf einen einzelnen Mob konzentrieren.


Praktische Tipps für Schadenksklassen

Eine oftmals nur schwer einzuschätzende Schadensart sind DoTs (Damage over Time - Schaden über Zeit). Im Gegensatz zu direkten Treffern (Nukes) macht diese Art der Zauber ihren Schaden über eine bestimmte Zeit. Auch wenn die Resultate auf den ersten Blick nicht direkt sichtbar sind, summiert sich vor allem bei längeren Kämpfen der Schaden Teils enorm. Die zu Grunde liegende Mathematik ist dabei äußerst simpel. Bei einem fiktiven DoT-Zauber, der über einen Zeitraum von 10sek. jede Sekunde 100 Schaden macht, würde am Ende ein Gesamtschaden von 1000 herauskommen.

Der eigentliche Vorteil von DOTs ist der relativ kleine Initialschaden. Vor allem in den frühen Phasen des Kampfes, ist es deshalb sinnvoll DOTs zu nutzen und dem Tank die Gelegenheit einzuräumen seine Aggro aufzubauen. In Laufe der Zeit wird der Schadensoutput weiter gesteigert und in der Endphase maximiert. Das Vorgehen bietet nicht nur den Vorteil einen maximalen Schaden zu generieren, sondern sichert auch das eigene Überleben bei schlechten Tanks. Denn sollte der DDler in der Endphase des Kampfes - bedingt durch seinen Schaden oder die Unfähigkeit des Tanks - Aggo erhalten, kann er es in der Regel problemlos verkraften. Das selbe vorgehen gilt selbstverständlich auch für die Heil-Klassen.

Eine weitere Möglichkeit den Hass des Gegners zu kontrollieren, stellt die Reduktion des Hasses mittels diverser Zauber dar. So gibt es beispielsweise Sprüche, die keinerlei Bedrohung generieren, oder die Generierung der Bedrohung massiv senken. Zudem verfügen die Tanks über diverse Möglichkeiten den Hass zu regulieren.

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